Ver­si­che­rung für frem­de Rech­nung – und die Kla­ge­be­fug­nis

Falls eine Ver­si­che­rung für frem­de Rech­nung abge­schlos­sen wor­den ist, kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer über die Rech­te, die dem Ver­si­cher­ten aus dem Ver­si­che­rungs­ver­trag zuste­hen, im eige­nen Namen ver­fü­gen (§ 45 Abs. 1 VVG).

Ver­si­che­rung für frem­de Rech­nung – und die Kla­ge­be­fug­nis

Ist die Ver­si­che­rung dage­gen für eige­ne Rech­nung unter Anga­be eines Drit­ten als Gefahr­s­per­son geschlos­sen wor­den, steht dem Ver­si­che­rungs­neh­mer neben der Ver­fü­gungs­be­fug­nis auch der mate­ri­el­le Ver­si­che­rungs­an­spruch zu, wenn wie hier kein Bezugs­be­rech­tig­ter für die Leis­tun­gen aus der Berufs­un­fä­hig­keits-Zusatz­ver­si­che­rung bestimmt wur­de.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 4. Juli 2018 – IV ZR 297/​16