Wech­sel­be­reit­schaft bei Inter­net­an­bie­tern in Euro­pa

Im 21. Jahr­hun­dert ist das Inter­net all­ge­gen­wär­tig. Kei­ner kann sich mehr eine Kom­mu­ni­ka­ti­on – egal wel­cher Art – ohne Inter­net vor­stel­len: Im Lau­fe der letz­ten Jah­re hat sich nicht nur die Zahl der Inter­net-Nut­zer ste­tig gestei­gert, son­dern es hat auch die Anzahl der Inter­net­an­bie­ter zuge­nom­men. Wie der Bun­des­ver­band Infor­ma­ti­ons­wirt­schaft, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on und neue Medi­en e.V., BITKOM, auf Basis von Daten der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on bekannt gege­ben hat, haben aber mehr als die Hälf­te der Inter­net­nut­zer in Deutsch­land noch nie den Anbie­ter gewech­selt. Der Ers­te ist aber nicht unbe­dingt der bes­te Inter­net­pro­vi­der. Daher ist es durch­aus eine Über­le­gung wert, sich die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten bezüg­lich des Inter­net­zu­gangs ein­mal näher anzu­se­hen. Der Wett­be­werb unter den Anbie­tern ist här­ter gewor­den, so dass sich ein Wech­sel durch­aus finan­zi­ell loh­nen kann.

Wech­sel­be­reit­schaft bei Inter­net­an­bie­tern in Euro­pa

Laut BITKOM lag im Jahr 2011 die Wech­sel­quo­te in Deutsch­land bei 13 Pro­zent. Güns­tigs­te Inter­net­an­bie­ter und zufrie­de­ne Kun­den las­sen die Rate hier nur lang­sam stei­gen. In Finn­land liegt die Wech­sel­ra­te bei 22 Pro­zent, das ist nach Ermitt­lung der EU der Spit­zen­platz. Bei die­ser von TNS im Auf­trag der „Gene­ral­di­rek­ti­on Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft und Medi­en“ der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on durch­ge­führ­ten Umfra­ge ran­giert Deutsch­land mit jedem ach­ten Haus­halt, der gewech­selt hat, am obe­ren Ende der Rang­lis­te. Durch­schnitt­lich wech­sel­te euro­pa­weit jeder zehn­te Haus­halt.

Ein Ansporn zum Wech­sel des Inter­net­pro­vi­ders kann das finan­zi­el­le Ein­spar­po­ten­ti­al sein. Dadurch, dass viel­fach Kom­bi­na­ti­ons­ver­trä­ge und Flat­rates ange­bo­ten wer­den, kön­nen die Kos­ten fürs Inter­net durch­aus sin­ken durch einen Wech­sel. Wel­che Tarif­wahl zu wel­chen Bedin­gun­gen für eine Per­son die rich­ti­ge ist, hängt von den ganz indi­vi­du­el­len Bedin­gun­gen und per­sön­li­chen Vor­zü­gen ab. Ein Ver­gleich der ver­schie­de­nen Inter­net­pro­vi­der lohnt sich in jedem Fall. Befürch­tun­gen, ob die Umschal­tung bei einem Wech­sel pro­blem­los klappt oder die Fra­ge der Tele­fon­num­mern­mit­nah­me gehö­ren mitt­ler­wei­le der Ver­gan­gen­heit an. Sogar die Kün­di­gung bei dem alten Anbie­ter über­nimmt der neue Ver­trags­part­ner auf Anfra­ge. Mehr Wech­sel­be­reit­schaft führt zu mehr Wett­be­werb und güns­ti­ge­ren Prei­sen. Die Haus­halts­kas­se wird dank­bar sein.