Wei­ter­hin Pro­ble­me beim Giro­kon­to für Jeder­mann

Die Situa­ti­on bei der bank­prak­ti­schen Hand­ha­bung des Giro­kon­tos für jeder­mann hat sich nach Ein­schät­zung der Bun­des­re­gie­rung nicht ver­bes­sert. Die­se Ein­schät­zung ver­tritt die Bun­des­re­gie­rung in ihrem Bericht zur Umset­zung der Emp­feh­lun­gen des Zen­tra­len Kre­dit­aus­schus­ses zum Giro­kon­to für jeder­mann. Zwar sei die Anzahl der geführ­ten Giro­kon­ten für jeder­mann zum Stich­tag 31. Dezem­ber 2007 im Ver­gleich zum Vor­jahr um fast 150.000 auf 2.147.169 gestie­gen, jedoch sei auf­grund die­ser Ver­gleichs­zah­len nicht davon aus­zu­ge­hen, dass es zu einer tat­säch­li­chen Zunah­me sol­cher Kon­ten im Seg­ment der bis­her kon­to­lo­sen Bür­ger gekom­men sei.

Wei­ter­hin Pro­ble­me beim Giro­kon­to für Jeder­mann

Um allen Bür­gern eine Teil­ha­be am Zah­lungs­ver­kehr über ein eige­nes Giro­kon­to zu ermög­li­chen, schlägt die Bun­des­re­gie­rung des­halb unter ande­rem vor, die bis­her unver­bind­li­che Emp­feh­lung zum Giro­kon­to für jeder­mann zu einer recht­lich ver­bind­li­chen Selbst­ver­pflich­tung der Kre­dit­in­sti­tu­te gegen­über ihren Kun­den wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Ein gemein­sa­mer Bericht von Bun­des­fi­nanz- und Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­um kom­me zu dem Ergeb­nis, dass eine Ver­pflich­tung der Ban­ken zum Abschluss eines Giro­ver­trags mit Kun­den, die kein Giro­kon­to besä­ßen, grund­sätz­lich gere­gelt wer­den kön­ne, so die Bun­des­re­gie­rung in ihrem Bericht.