Die nicht unterschriebene Berufungsbegründung

Der krank­heits­be­ding­te Aus­fall des Ein­zel­an­walts – und die Wie­der­ein­set­zung

Ein Rechts­an­walt muss all­ge­mei­ne Vor­keh­run­gen dafür tref­fen, dass das zur Wah­rung von Fris­ten Erfor­der­li­che auch dann unter­nom­men wird, wenn er unvor­her­ge­se­hen aus­fällt. Dabei hat der Ein­zel­an­walt für den Fall einer Ver­hin­de­rung im Rah­men der ihm oblie­gen­den all­ge­mei­nen Vor­keh­run­gen selbst für eine anwalt­li­che Ver­tre­tung Vor­sor­ge zu tref­fen1. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des

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Die Bildschirmarbeitsbrille des Gerichtsvollziehers

Der kon­klu­dent gestell­te Wie­der­ein­set­zungs­an­trag

Ein Wie­der­ein­set­zungs­an­trag braucht nicht aus­drück­lich gestellt zu wer­den; er kann auch still­schwei­gend in einem Schrift­satz ent­hal­ten sein, wobei es aus­reicht, dass in die­sem Schrift­satz kon­klu­dent zum Aus­druck gebracht wird, das Ver­fah­ren trotz ver­spä­te­ter Ein­rei­chung der Rechts­mit­tel­ein­le­gungs­o­der Rechts­mit­tel­be­grün­dungs­schrift fort­set­zen zu wol­len1. Andern­falls wäre das Ver­fah­rens­grund­recht der Antrag­stel­le­rin auf Gewäh­rung wir­kungs­vol­len Rechts­schut­zes

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Die zugelassene Rechtsbeschwerde - und keine Bewilligung von Prozesskostenhilfe

Die zuge­las­se­ne Rechts­be­schwer­de – und kei­ne Bewil­li­gung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe

Die Zulas­sung der Rechts­be­schwer­de steht der Ableh­nung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe wegen feh­len­der Erfolgs­aus­sicht nicht ent­ge­gen. Dies wäre nur der Fall, wenn die Ent­schei­dung in der Haupt­sa­che von der Beant­wor­tung einer schwie­ri­gen, bis­lang unge­klär­ten Rechts­fra­ge abhin­ge1. Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 24. Juni 2019 – II ZA 10/​19 BGH, Beschluss vom 14.07.2016 – IX

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Erledigung im Revisionsverfahren

Erle­di­gung im Revi­si­ons­ver­fah­ren

Eine Erle­di­gungs­er­klä­rung ist grund­sätz­lich auch dann zu berück­sich­ti­gen, wenn der Klä­ger sie erst im Revi­si­ons­ver­fah­ren abgibt, und zwar gleich­gül­tig, ob der Beklag­te der Erle­di­gung zustimmt oder wei­ter­hin Kla­ge­ab­wei­sung bean­tragt1. Das gilt jeden­falls dann, wenn das erle­di­gen­de Ereig­nis außer Streit steht2. Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 7. Mai 2019 – II ZR 278/​16

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Die vom bereits abberufenen Geschäftsführer für die GmbH erhobene Klage

Die vom bereits abbe­ru­fe­nen Geschäfts­füh­rer für die GmbH erho­be­ne Kla­ge

Nach § 56 Abs. 1 ZPO hat das Gericht den Man­gel in der gesetz­li­chen 29 Ver­tre­tung und das damit ein­her­ge­hen­de Feh­len der Pro­zess­fä­hig­keit des Ver­tre­te­nen von Amts wegen zu berück­sich­ti­gen. Das gilt auch in der Revi­si­ons­in­stanz und inso­weit auch für das zurück­lie­gen­de Ver­fah­ren1. Dabei kann für den Bun­des­ge­richts­hof offen­blei­ben, ob sich

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Der überteuerte Schlüsseldienst

Rech­te und Pflich­ten beim Schlüs­sel­dienst

Einen Moment nicht auf­ge­passt und schon ist es pas­siert – die Haus­tür ist ins Schloss gefal­len. Die zuge­fal­le­ne Haus­tür und der Schlüs­sel in der Woh­nung, das ist der häu­figs­te Grund für einen Ein­satz eines Schlüs­sel­diens­tes. Jeden Tag öff­net der Not­dienst in Deutsch­land hun­der­te zuge­fal­le­ne Türen, repa­riert defek­te Schlös­ser oder hilft

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