Abga­be der Ver­mö­gens­aus­kunft ‑und die Erin­ne­rung gegen die Ladung

Der Schuld­ner kann sich mit der Erin­ne­rung gegen die Ladung zum Ter­min zur Abga­be der Ver­mö­gens­aus­kunft wen­den 1.

Abga­be der Ver­mö­gens­aus­kunft ‑und die Erin­ne­rung gegen die Ladung

Mit der Erin­ne­rung kön­nen Ein­wän­de gegen die Art und Wei­se der Zwangs­voll­stre­ckung erho­ben oder Ver­stö­ße des Gerichts­voll­zie­hers gegen das von ihm bei der Zwangs­voll­stre­ckung zu beob­ach­ten­de Ver­fah­ren gerügt wer­den (§ 766 Abs. 1 Satz 1 ZPO).

Der Gerichts­voll­zie­her ist im Rah­men der ihm oblie­gen­den Zwangs­voll­stre­ckung wegen Geld­for­de­run­gen nach § 802a Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ZPO befugt, eine Ver­mö­gens­aus­kunft des Schuld­ners (§ 802c ZPO) ein­zu­ho­len.

Die Ladung des Schuld­ners zum Ter­min zur Abga­be der Ver­mö­gens­aus­kunft (§ 802f Abs. 1 ZPO) ist Teil des Ver­fah­rens zur Abnah­me der Ver­mö­gens­aus­kunft und damit Teil der Zwangs­voll­stre­ckung.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 16. Juni 2016 – I ZB 58/​15

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 20.04.2009 – AnwZ (B) 103/​08, NJW-RR 2009, 1581 Rn. 8[]