Abtre­tungs­pro­ble­me bei der Ver­mie­tung beweg­li­cher Sachen

Ist ein befris­te­ter Miet­ver­trag über beweg­li­che Sachen so aus­ge­stal­tet, dass der Ver­mie­ter die wesent­li­chen Gegen­leis­tungs­pflich­ten für die monat­lich fäl­lig wer­den­den Miet­zin­sen bereits zu Beginn des Miet­ver­tra­ges erbracht hat, ent­steht der Anspruch auf Zah­lung sämt­li­cher Miet­zin­sen als betag­te For­de­rung bereits zu Beginn des Miet­ver­tra­ges. Die Ansprü­che auf künf­ti­gen Miet­zins sind in die­sem beson­de­ren Fall kei­ne befris­te­ten For­de­run­gen.

Abtre­tungs­pro­ble­me bei der Ver­mie­tung beweg­li­cher Sachen

Der Zes­sio­nar von Zah­lungs­an­sprü­chen aus einem sol­chen Miet­ver­trag braucht die zwi­schen Zedent und Mie­ter ver­ein­bar­te vor­zei­ti­ge Auf­he­bung des Miet­ver­tra­ges nicht gegen sich gel­ten zu las­sen, wenn der Mie­ter bei Abschluss der Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung die Abtre­tung kennt.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 4. Novem­ber 2009 – XII ZR 170/​07

  1. BVerfGE 55, 72, 93[]