Anfor­de­run­gen an ein Beru­fungs­ur­teil

Nach § 540 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO muss ein Beru­fungs­ur­teil zwar kei­nen Tat­be­stand ent­hal­ten. Erfor­der­lich ist aber eine Bezug­nah­me auf die tat­säch­li­chen Fest­stel­lun­gen in dem erst­in­stanz­li­chen Urteil mit einer Dar­stel­lung etwai­ger Ände­run­gen oder Ergän­zun­gen. Dazu gehört auch die zumin­dest sinn­ge­mä­ße Wie­der­ga­be der Beru­fungs­an­trä­ge 1.

Anfor­de­run­gen an ein Beru­fungs­ur­teil

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 11. August 2010 – XII ZR 102/​09

  1. BGH, Urtei­le vom 14.01.2005 – V ZR 99/​04, Fam­RZ 2005, 701; BGHZ 156, 216, 218 = Fam­RZ 2004, 265; und BGHZ 154, 99, 100 f. = Fam­RZ 2003, 747[]
  2. GVOBl. NEK S. 41, 46[]