Anhö­rungs­rü­ge – und die erfor­der­li­chen kon­kre­ten Aus­füh­run­gen

Eine Anhö­rungs­rü­ge muss kon­kre­te Aus­füh­run­gen dazu ent­hal­ten, aus wel­chen Umstän­den sich eine ent­schei­dungs­er­heb­li­che Ver­let­zung des Anspruchs auf recht­li­ches Gehör durch das Gericht ergibt.

Anhö­rungs­rü­ge – und die erfor­der­li­chen kon­kre­ten Aus­füh­run­gen

Denn die nach § 321a Abs. 2 Satz 5 ZPO erfor­der­li­che Dar­le­gung setzt die Anga­be der Tat­sa­chen vor­aus, aus denen sich die gel­tend gemach­te Ver­let­zung des Art. 103 Abs. 1 GG ergibt, sowie einen sub­stan­ti­ier­ten Vor­trag zum Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen einer Gehörs­ver­let­zung.

Auch die Ent­schei­dungs­er­heb­lich­keit der gel­tend gemach­ten Gehörs­ver­let­zung hat die Par­tei nach § 321a Abs. 2 Satz 5 ZPO sub­stan­ti­iert dar­zu­le­gen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 25. Sep­tem­ber 2019 – VIII ZR 167/​18

  1. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 23.08.2016 – VIII ZR 46/​15 4; vom 06.11.2018 – VIII ZR 219/​18 4[]