Arrest im Beschwer­de­ver­fah­ren

Zu den Anfor­de­run­gen an die Glaub­haft­ma­chung des Arre­st­an­spru­ches und des Arrest­grun­des. Hat­te das Amts­ge­richt einen ohne münd­li­che Ver­hand­lung ergan­ge­nen Arrest auf den Wider­spruch des Schuld­ners auf­ge­ho­ben, hat das Beschwer­de­ge­richt den Arrest neu zu erlas­sen. Die­ser bedarf der erneu­ten Voll­zie­hung.

Arrest im Beschwer­de­ver­fah­ren

Wenn – wie hier – ein ohne münd­li­che Ver­hand­lung ergan­ge­ner Arrest­be­fehl auf den Wider­spruch des Schuld­ners auf­ge­ho­ben wor­den ist, hat das Beschwer­de­ge­richt den Arrest neu zu erlas­sen; eine Bestä­ti­gung genügt nicht1.

Daher bedarf der nun­mehr vom Ober­lan­des­ge­richt ange­ord­ne­te Arrest inner­halb der Frist des § 929 Abs. 2 ZPO der erneu­ten Voll­zie­hung nach § 928 ZPO.

Ober­lan­des­ge­richt Cel­le, Beschluss vom 31. März 2014 – 15 UF 186/​13

  1. OLG Düs­sel­dorf NJW-RR 2000, 68; 2002, 138, 138 f.; Zöller/​Vollkommer, § 925 Rn. 12 m.w.N; a.A. OLG Cel­le NJW-RR 1987, 64 []