Auf­wer­tung ehren­amt­li­cher Betreu­er

Der Bun­des­rat hat am Frei­tag die im "Geset­zes zur Neu­re­ge­lung der zivil­recht­li­chen Vor­schrif­ten des Heim­ge­set­zes nach der Föde­ra­lis­mus­re­form" ent­hal­te­nen Neu­re­ge­lun­gen im Heim­recht akzep­tiert und sich zugleich erneut dafür aus­ge­spro­chen, dass ehren­amt­li­che Betreu­er von Men­schen in Pfle­ge­hei­men die­sel­ben steu­er­li­chen Pri­vi­le­gi­en erhal­ten wie Übungs­lei­ter. Es gebe kei­nen Grund, ehren­amt­li­che Betreu­er schlech­ter zu behan­deln als ande­re ehren­amt­lich Täti­ge. Für Betreu­er sol­le des­halb eben­falls eine jähr­li­che Steu­er­be­frei­ung von 2100 € gel­ten.

Auf­wer­tung ehren­amt­li­cher Betreu­er

Zur wei­te­ren Begrün­dung sei­ner Ent­schlie­ßung ver­weist der Bun­des­rat auf die wach­sen­de Dis­kre­panz zwi­schen der Zahl der Betreu­un­gen und ehren­amt­li­cher Betreu­er. Ihre der­zei­ti­ge Steu­er­last sei ein grund­sätz­li­ches Hemm­nis für die Über­nah­me von Betreu­un­gen. Dies ste­he im Wider­spruch dazu, dass ehren­amt­li­che Betreu­ung eigent­lich der Regel­fall sein soll­te. Mit der Erstre­ckung der Übungs­lei­ter­pau­scha­le auf frei­wil­li­gen Betreu­er signa­li­sie­re der Gesetz­ge­ber nicht nur, dass ihm das Ehren­amt wich­tig ist, son­dern wir­ke auch stei­gen­den Aus­ga­ben für Berufs­be­treu­un­gen ent­ge­gen.