Bau­grund­stü­cke im Ein­hei­mi­schen­mo­dell

Im Rah­men eines Ein­hei­mi­schen­mo­dells ver­ein­bar­te Nut­zungs- und Ver­fü­gungs­be­schrän­kun­gen begrün­den kei­ne Pri­mär­ver­pflich­tun­gen, son­dern Oblie­gen­hei­ten des Grund­stücks­käu­fers.

Bau­grund­stü­cke im Ein­hei­mi­schen­mo­dell

Bei einer Kauf­preis­ver­bil­li­gung von 50 % kann eine zwan­zig­jäh­ri­ge Ver­pflich­tung des Käu­fers, das Grund­stück selbst zu nut­zen, noch ange­mes­sen sein.

Eine bei frü­he­rer Auf­ga­be der Selbst­nut­zung zu leis­ten­de Kauf­preis­zu­zah­lung ist unan­ge­mes­sen, wenn sie über die Rück­for­de­rung der gewähr­ten Sub­ven­ti­on und die Abschöp­fung sons­ti­ger mit die­ser zusam­men­hän­gen­der Vor­tei­le hin­aus­geht.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 16. April 2010 – V ZR 175/​09