Bei­hil­fe zur Voll­stre­ckungs­ver­ei­te­lung – und die Haf­tung

Eine Haf­tung wegen Bei­hil­fe zur Voll­stre­ckungs­ver­ei­te­lung (§ 823 Abs. 2 BGB i.V.m. §§ 288, 27 StGB) setzt vor­aus, dass der Haupt­tä­ter den Straf­tat­be­stand des § 288 StGB vor­sätz­lich und rechts­wid­rig ver­wirk­licht hat.

Bei­hil­fe zur Voll­stre­ckungs­ver­ei­te­lung – und die Haf­tung

Der Haupt­tä­ter muss also bei einer ihm dro­hen­den Zwangs­voll­stre­ckung in der Absicht, die Befrie­di­gung des Gläu­bi­gers zu ver­ei­teln, Bestand­tei­le sei­nes Ver­mö­gens ver­äu­ßert oder bei­sei­te geschafft haben 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. Febru­ar 2018 – VI ZR 156/​17

  1. vgl. dazu BGH, Urteil vom 27.11.1990 – VI ZR 39/​90, VersR 1991, 674; BGH, Urteil vom 10.02.1953 – 1 StR 638/​52, NJW 1953, 1152, 1153; RGSt 22, 208, 210; Schö­ne­mann in Leip­zi­ger Kom­men­tar, StGB, 12. Aufl., § 288 Rn.20[]