Bei­ord­nung eines Rechts­an­walts in der Ver­brau­cher­insol­venz

Vor der Stun­dung der Ver­fah­rens­kos­ten kommt eine Bei­ord­nung nicht in Betracht.

Bei­ord­nung eines Rechts­an­walts in der Ver­brau­cher­insol­venz

In der Regel ist der Schuld­ner auf Grund der Für­sor­ge­pflicht des Insol­venz­ge­richts in die Lage ver­setzt, sei­ne Ver­fah­rens­rech­te auch ohne die Bei­ord­nung eines Rechts­an­wal­tes sach­ge­recht wahr­zu­neh­men.

§ 4a InsO stellt eine abschlie­ßen­de Rege­lung dar und schließt die Gewäh­rung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe aus.

Land­ge­richt Mann­heim, Beschluss vom 25. Janu­ar 2010 – 4 T 212/​09