Beschwer­de in Grund­buch­sa­chen – und der Tod des Beschwer­de­füh­rers

Das Beschwer­de­ver­fah­ren ist als Ver­fah­ren der frei­wil­li­gen Gerichts­bar­keit durch den Tod des Beschwer­de­füh­rers nicht unter­bro­chen wor­den.

Beschwer­de in Grund­buch­sa­chen – und der Tod des Beschwer­de­füh­rers

Die durch die Ein­le­gung eines Rechts­mit­tels erlang­te Rechts­stel­lung geht in die­sen Ver­fah­ren mit dem Tode des bis­he­ri­gen Beschwer­de­füh­rers grund­sätz­lich ohne wei­te­res auf des­sen Rechts­nach­fol­ger über.

Wer das ist, bestimmt sich nach dem mate­ri­el­len Recht, das von dem Gericht von Amts wegen zu prü­fen und zu ermit­teln ist 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 6. Dezem­ber 2018 – V ZB 134/​17

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 19.02.2009 BLw 12/​08, Fam­RZ 2009, 872 Rn. 6 f.[]