Besei­ti­gung eines ver­mie­te­ten Gebäu­des

Ein Gläu­bi­ger kann aus einem Voll­stre­ckungs­ti­tel, der den Schuld­ner zur Besei­ti­gung einer bau­li­chen Anla­ge ver­pflich­tet, nicht ver­lan­gen, dass der Schuld­ner die Namen und Anschrif­ten der Per­so­nen bekannt gibt, an die er das zu besei­ti­gen­de Gebäu­de ver­mie­tet hat. Dem­entspre­chend kann gegen den Schuld­ner, der sich wei­gert, die von dem Gläu­bi­ger nach­ge­frag­ten Namen und Adres­sen mit­zu­tei­len, kein Zwangs­mit­tel nach § 888 Abs. 1 ZPO fest­ge­setzt wer­den.

Besei­ti­gung eines ver­mie­te­ten Gebäu­des

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. Novem­ber 2008 – I ZB 46/​08