Beset­zungs­rü­ge – und ihre ord­nungs­ge­mä­ße Aus­füh­rung

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts 1, wel­cher der Bun­des­ge­richts­hof sich ange­schlos­sen hat 2, ist eine Beset­zungs­rü­ge nur dann zuläs­sig vor­ge­bracht, wenn der Rechts­mit­tel­klä­ger die sei­ner Ansicht nach den Man­gel begrün­den­den Tat­sa­chen in einer Wei­se vor­trägt, die dem Rechts­mit­tel­ge­richt eine abschlie­ßen­de Beur­tei­lung ermög­licht.

Beset­zungs­rü­ge – und ihre ord­nungs­ge­mä­ße Aus­füh­rung

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts 1, wel­cher der Bun­des­ge­richts­hof sich ange­schlos­sen hat 2, ist eine Beset­zungs­rü­ge nur dann zuläs­sig vor­ge­bracht, wenn der Rechts­mit­tel­klä­ger die sei­ner Ansicht nach den Man­gel begrün­den­den Tat­sa­chen in einer Wei­se vor­trägt, die dem Rechts­mit­tel­ge­richt eine abschlie­ßen­de Beur­tei­lung ermög­licht.

Es ist nicht Auf­ga­be des Bun­des­ge­richts­hofs, den Inhalt der Geschäfts­ver­tei­lungs­plä­ne zu ermit­teln, die­se auf einen ledig­lich ver­mu­te­ten Feh­ler hin zu durch­su­chen und einen sol­chen gege­be­nen­falls fest­zu­stel­len.

Da die Geschäfts­ver­tei­lungs­plä­ne beim jewei­li­gen Gericht ein­ge­se­hen wer­den kön­nen, sind die genann­ten Anfor­de­run­gen an eine ord­nungs­ge­mä­ße Rüge der Par­tei auch zumut­bar.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 4. Okto­ber 2016 – AnwZ (Brfg) 38/​16

  1. vgl. BVerwG, Beschluss vom 10.01.2013 – 4 B 25/​12 7; BVerwG, NVwZ-RR 2016, 428 Rn. 12 mwN[][]
  2. BGH, Beschluss vom 27.03.2014 – AnwZ (Brfg) 57/​13 13[][]