Bestimmt­heit des Zah­lungs­an­trags – und die Bezug­nah­me auf Anla­gen

Ein Zah­lungs­an­trag ist zuläs­sig, ins­be­son­de­re hin­rei­chend bestimmt, § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, wenn die Arbeit­neh­me­rin dar­in Ver­gü­tung für eine bestimm­te Zeit in einer bestimm­ten Höhe (brut­to) ver­langt.

Bestimmt­heit des Zah­lungs­an­trags – und die Bezug­nah­me auf Anla­gen

Damit ist der Antrag für den streit­be­fan­ge­nen Zeit­raum als abschlie­ßen­de Gesamt­kla­ge zu ver­ste­hen1.

Der Vor­trag der Klä­ge­rin zu die­sem Zah­lungs­an­trag ist aller­dings nicht aus­rei­chend sub­stan­ti­iert, wenn sie ledig­lich auf eine Anla­ge zur Kla­ge­schrift ver­weist. Die Bezug­nah­me auf Anla­gen ersetzt jedoch grund­sätz­lich kei­nen Sach­vor­trag2.

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 25. April 2018 – 5 AZR 245/​17

  1. BAG 23.01.2018 – 9 AZR 854/​16, Rn. 13 mwN
  2. BAG 23.10.2013 – 5 AZR 667/​12, Rn. 14