Dar­le­gungs­last nach Schuld­an­er­kennt­nis

Schuld­an­er­kennt­nis­se, in denen Ein­zel­for­de­run­gen gebün­delt wer­den, befrei­en den Anspruch­stel­ler nicht von der Ver­pflich­tung, zumin­dest im Rah­men der sekun­dä­ren Dar­le­gungs­last die kon­kre­ten Ein­zel­leis­tun­gen dar­zu­stel­len. Kei­ne Not­wen­dig­keit ist ersicht­lich, den Anspruch­stel­ler bei der Gel­tend­ma­chung der Ansprü­che aus dem Kau­sal­ver­hält­nis bes­ser zu stel­len als bei Gel­tend­ma­chung der Ansprü­che aus dem abs­trak­ten Ver­hält­nis. Im Rah­men der Beweis­wür­di­gung kann auch Berück­sich­ti­gung fin­den, wann bestimm­ter schrift­sätz­li­cher Vor­trag erfolgt.

Dar­le­gungs­last nach Schuld­an­er­kennt­nis

Land­ge­richt Karls­ru­he – Urteil vom 29. Janu­ar 2010 – 6 O 276/​08