Das erfor­der­li­che Fach­wis­sen – und das erfor­der­li­che Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten

Wenn es um die Beur­tei­lung einer Fach­wis­sen vor­aus­set­zen­den Fra­ge geht, darf der Tatrich­ter auf die Ein­ho­lung eines Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens nur ver­zich­ten, wenn er ent­spre­chen­de eige­ne beson­de­re Sach­kun­de aus­zu­wei­sen ver­mag 1.

Das erfor­der­li­che Fach­wis­sen – und das erfor­der­li­che Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten

Zudem muss das Gericht, wenn es bei sei­ner Ent­schei­dung eige­ne Sach­kun­de in Anspruch neh­men will, den Par­tei­en zuvor einen ent­spre­chen­den Hin­weis ertei­len 2.

Geschieht dies nicht, ver­letzt das Urteil die Par­tei­en in ihrem Anspruch auf recht­li­ches Gehör.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 13. Janu­ar 2015 – VI ZR 204/​14

  1. vgl. BGH, Urteil vom 23.11.2006 – III ZR 65/​06, NJW-RR 2007, 357 Rn. 14 mwN[]
  2. vgl. BGH, Urteil vom 20.02.1997 – VII ZR 231/​95, NJW-RR 1997, 1108 mwN[]