Das ita­lie­ni­sche Urteil – und die Kon­kre­ti­sie­rung in der Voll­streck­bar­er­klä­rung

Im Inter­es­se der Titel­frei­zü­gig­keit muss im Exe­qua­tur­ver­fah­ren eine Kon­kre­ti­sie­rung oder Ergän­zung für voll­streck­bar zu erklä­ren­de, nach deut­schem Recht nicht hin­rei­chend kon­kre­ti­sier­te Titel vor­ge­nom­men wer­den 1.

Das ita­lie­ni­sche Urteil – und die Kon­kre­ti­sie­rung in der Voll­streck­bar­er­klä­rung

Gege­be­nen­falls muss hier­zu auch eine Beweis­auf­nah­me zum aus­län­di­schen Recht durch­ge­führt wer­den, wenn sich hier­aus der kon­kre­te Inhalt des Titels ergibt 2. Die hier­auf vor­zu­neh­men­den Kon­kre­ti­sie­run­gen oblie­gen dem Gericht des Voll­stre­ckungs­staa­tes.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 24. Sep­tem­ber 2015 – IX ZB 84/​13

  1. BGH, Beschluss vom 04.03.1993 – IX ZB 55/​92, BGHZ 122, 16, 18; vom 30.11.2011 – III ZB 19/​11, WM 2012, 179 Rn. 6[]
  2. BGH, Beschluss vom 30.11.2011, aaO; Beschluss vom 21.11.2013 – IX ZB 44/​12, WM 2014, 42 Rn. 9[]