Der Cour­ta­ge­an­spruch des Immo­bi­li­en­mak­lers

Der von dem Ver­käu­fer eines Immo­bi­li­en­ob­jekts beauf­trag­te Mak­ler hat den für das Ent­ste­hen sei­nes Pro­vi­si­ons­an­spruchs erfor­der­li­chen taug­li­chen Nach­weis der Gele­gen­heit zum Abschluss eines Ver­tra­ges erbracht, wenn er sei­nem Kun­den und Auf­trag­ge­ber einen Kauf­in­ter­es­sen­ten benennt und damit in die Lage ver­setzt, in kon­kre­te Ver­hand­lun­gen mit dem poten­ti­el­len Ver­trags­part­ner über den von ihm ange­streb­ten Haupt­ver­trag ein­zu­tre­ten; dabei reicht es bei die­ser Kon­stel­la­ti­on grund­sätz­lich aus, wenn der mög­li­che Käu­fer gene­rell am Erwerb einer Immo­bi­lie inter­es­siert ist, die dem ange­bo­te­nen Objekt ähn­lich ist.

Der Cour­ta­ge­an­spruch des Immo­bi­li­en­mak­lers

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 4. Juni 2009 – III ZR 82/​08