Der vom Gerichts­voll­zie­her ange­for­der­te Kos­ten­vor­schuss – und die Rechts­be­schwer­de

Gegen die Beschwer­de­ent­schei­dung des Land­ge­richts bezüg­lich der Anfor­de­rung eines Kos­ten­vor­schus­ses sei­tens des Ober­ge­richts­voll­zie­hers ist die Rechts­be­schwer­de zum Bun­des­ge­richts­hof nicht statt­haft 1.

Der vom Gerichts­voll­zie­her ange­for­der­te Kos­ten­vor­schuss – und die Rechts­be­schwer­de

Gegen die Beschwer­de­ent­schei­dung des Land­ge­richts ist nach § 5 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 Satz 2 GvKostG i.V.m. § 66 Abs. 4 GKG die wei­te­re Beschwer­de zum Ober­lan­des­ge­richt zuläs­sig, wenn das Land­ge­richt sie wegen der grund­sätz­li­chen Bedeu­tung der zur Ent­schei­dung ste­hen­den Fra­ge in sei­nem Beschluss zuge­las­sen hat.

Die Rechts­be­schwer­de ist mit Rück­sicht dar­auf, dass gegen die Beschwer­de­ent­schei­dung des Land­ge­richts nicht die Rechts­be­schwer­de zum Bun­des­ge­richts­hof, son­dern die wei­te­re Beschwer­de zum Ober­lan­des­ge­richt statt­haft ist, nicht als unzu­läs­sig zu ver­wer­fen, son­dern in eine wei­te­re Beschwer­de umzu­deu­ten und des­halb an das zustän­di­ge Ober­lan­des­ge­richt abzu­ge­ben 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. Novem­ber 2018 – VII ZB 49/​17

  1. BGH, Beschluss vom 10.01.2018 – VII ZB 65/​17, NJW 2018, 1606[]
  2. BGH, Beschluss vom 10.01.2018 – VII ZB 65/​17 Rn. 11, NJW 2018, 1606[]