Der Insol­venz­ver­wal­ter und die Last­schrif­ten

Der Insol­venz­ver­wal­ter kann sich kei­nen Anspruch auf Wert­er­satz wegen unge­recht­fer­tig­ter Berei­che­rung ver­schaf­fen, indem er nach Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens nur eine Buch­po­si­ti­on des Gläu­bi­gers, nicht aber des­sen Last­schrift­ein­zug selbst geneh­migt.

Der Insol­venz­ver­wal­ter und die Last­schrif­ten

Allein aus der öffent­li­chen Bekannt­ma­chung der Bestel­lung eines vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ters ergibt sich nicht die Kennt­nis des Anfech­tungs­geg­ners vom Eröff­nungs­an­trag gegen den Schuld­ner.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 7. Okto­ber 2010 – IX ZR 209/​09

  1. im Anschluss an BGH, Urteil vom 20.07.2010 – XI ZR 236/​07, WM 2010, 1546[][]