Der Rechts­be­helf des Gläu­bi­gers in Zwangs­voll­stre­ckungs­sa­chen – und die Kos­ten­tra­gung

Die Kos­ten eines Rechts­be­helfs­ver­fah­rens in einer Zwangs­voll­stre­ckungs­sa­che, in dem der Gläu­bi­ger obsiegt, kön­nen dem Schuld­ner in Aus­nah­me zu § 91 Abs. 1 ZPO dann nicht auf­er­legt wer­den, wenn er kei­ne Kennt­nis von dem Ver­fah­ren und daher auch kei­ne Gele­gen­heit sich zu äußern hat­te 1.

Der Rechts­be­helf des Gläu­bi­gers in Zwangs­voll­stre­ckungs­sa­chen – und die Kos­ten­tra­gung

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 8. Okto­ber 2015 – VII ZB 11/​15

  1. Anschluss an BGH, Beschluss vom 19.05.2004 IXa ZB 297/​03, NJW 2004, 2979, 2980 f.[]