Der zu nied­ri­ge Streit­wert – und die Beschwer der Par­tei

Eine Par­tei wird – anders als ihr Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ter, dem inso­weit ein eige­nes Beschwer­de­recht zusteht – durch die Fest­set­zung eines zu nied­ri­gen Streit­werts regel­mä­ßig nicht beschwert [1].

Der zu nied­ri­ge Streit­wert – und die Beschwer der Par­tei

Dabei konn­te es der Bun­des­ge­richts­hof im gege­be­nen Fall dahin­ste­hen las­sen, ob – wie der Beklag­te gel­tend macht – auf­grund einer mit sei­nem Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten ver­ein­bar­ten (gering­fü­gig) höhe­ren Ver­gü­tung beson­de­re Umstän­de gege­ben sind, die eine Beschwer wegen einer zu nied­ri­gen Streit­wert­fest­set­zung begrün­den könn­ten [2].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 11. Okto­ber 2016 – VIII ZB 94/​14

  1. BGH, Beschlüs­se vom 29.10.2009 – III ZB 40/​09 3; vom 20.12 2011 – VIII ZB 59/​11, WuM 2012, 114 Rn. 6 mwN[]
  2. vgl. OVG Baut­zen, NVwZ-RR 2006, 654; OVG Lüne­burg, Beschluss vom 24.05.2011 – 10 OA 32/​11 7; OVG Greifs­wald, Jur­Bü­ro 2014, 246 mwN[]