Der Über­erlös in der Zwangs­ver­stei­ge­rung

Der Siche­rungs­ge­ber kann vom Grund­schuld­gläu­bi­ger den bei der Zwangs­ver­stei­ge­rung auf den nicht valu­tier­ten Teil der Grund­schuld ent­fal­len­den Über­erlös auf ver­trag­li­cher Grund­la­ge, näm­lich auf Grund des zwi­schen ihnen geschlos­se­nen Siche­rungs­ver­trags, her­aus­ver­lan­gen.

Der Über­erlös in der Zwangs­ver­stei­ge­rung

Der durch den Weg­fall des Siche­rungs­zwecks auf­schie­bend beding­te Anspruch des Siche­rungs­ge­bers auf Rück­ge­währ des nicht valu­tier­ten Teils der Grund­schuld wan­delt sich nach deren Erlö­schen in der Zwangs­ver­stei­ge­rung des belas­te­ten Grund­stücks in einen Anspruch auf Her­aus­ga­be des Über­erlö­ses 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 22. Novem­ber 2016 – XI ZR 187/​14

  1. BGH, Urteil vom 18.02.1992 – XI ZR 134/​91, WM 1992, 566 mwN[]