Der vor­ge­richt­lich gel­tend gemach­te Anspruch – und der gerin­ge­re Kla­ge­an­trag

Ist ein vor­ge­richt­lich ver­folg­ter Haupt­an­spruch nicht Ver­fah­rens­ge­gen­stand gewor­den, dies steht dem Erstat­tungs­an­spruch der Klä­ge­rin nicht ent­ge­gen.

Der vor­ge­richt­lich gel­tend gemach­te Anspruch – und der gerin­ge­re Kla­ge­an­trag

Denn die vor­ge­richt­li­chen Rechts­ver­fol­gungs­kos­ten der Klä­ge­rin sind, soweit sie nicht auf die streit­ge­gen­ständ­li­che Haupt­for­de­rung ange­fal­len sind, kei­ne Neben­for­de­rung, son­dern ihrer­seits Haupt­for­de­rung [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. Mai 2020 – VIII ZR 58/​19

  1. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 17.02.2009 – VI ZB 60/​07, VersR 2009, 806 Rn. 5 f.; vom 21.09.2010 – VIII ZB 39/​09 5; jeweils mwN[]