Die abge­lehn­te einst­wei­li­ge Ver­fü­gung – und die Rechts­be­schwer­de

Die Zurück­wei­sung des Antrags auf Erlass einer einst­wei­li­gen Ver­fü­gung kann wegen des durch § 542 Abs. 2 Satz 1 ZPO begrenz­ten Instan­zen­zugs mit der Rechts­be­schwer­de nicht ange­grif­fen wer­den.

Die abge­lehn­te einst­wei­li­ge Ver­fü­gung – und die Rechts­be­schwer­de

ach die­ser Vor­schrift fin­det gegen Urtei­le, durch die über die Anord­nung, Abän­de­rung oder Auf­he­bung eines Arres­tes oder einer einst­wei­li­gen Ver­fü­gung ent­schie­den wird, die Revi­si­on nicht statt.

Wird – wie hier – durch Beschluss ent­schie­den, gilt die Begren­zung des Instan­zen­zugs gemäß § 574 Abs. 1 Satz 2 ZPO für die Rechts­be­schwer­de ent­spre­chend [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 25. Juni 2020 – III ZB 22/​20

  1. BGH, Beschlüs­se vom 28.05.2014 – – III ZB 22/​14 6; vom 11.09.2014 – III ZB 45/​14, Beck­RS 2014, 18101 Rn. 3; und vom 10.09.2015 – III ZA 33/​15 3; BGH, Beschlüs­se vom 27.02.2003 – I ZB 22/​02, BGHZ 154, 102, 103 ff; und vom 22.10.2019 – I ZB 75/​19 3[]