Die Anfech­tungs­kla­ge beim Woh­nungs­ei­gen­tum

Will ein Woh­nungs­ei­gen­tü­mer einen Beschluss der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ver­samm­lung anfech­ten, so muss dies im Wege einer Kla­ge gegen die übri­gen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer gesche­hen, die inner­halb eines Monats nach Beschluss­fas­sung erho­ben wer­den muss, § 46 Abs. 1 WEG.

Die Anfech­tungs­kla­ge beim Woh­nungs­ei­gen­tum

Die­se Kla­ge­frist nach § 46 Abs. 1 Satz 2 WEG kann auch durch eine Kla­ge gegen die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft gewahrt wer­den, wenn inner­halb der Kla­ge­frist der Ver­wal­ter ange­ge­ben und die nament­li­che Bezeich­nung der rich­ti­ger­wei­se zu ver­kla­gen­den übri­gen Mit­glie­der der Gemein­schaft bis zum Schluss der münd­li­chen Ver­hand­lung nach­ge­holt wird.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 6. Novem­ber 2009 – V ZR 73/​09