Die feh­ler­haf­te ärzt­li­che Auf­klä­rung – und die Pri­mär­schä­di­gung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs liegt die Pri­mär­schä­di­gung bei feh­ler­haf­ter Auf­klä­rung bei einer Ope­ra­ti­on bereits in dem man­gels wirk­sa­mer Ein­wil­li­gung per se rechts­wid­ri­gen Ein­griff als sol­chem1.

Die feh­ler­haf­te ärzt­li­che Auf­klä­rung – und die Pri­mär­schä­di­gung

Die Kau­sa­li­tät für den behaup­te­ten Gesund­heits­scha­den muss daher nach dem Beweis­maß­stab des § 287 Abs. 1 ZPO und nicht nach dem Beweis­maß des $ 286 Abs. 1 ZPO- beur­teilt wer­den.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 20. Sep­tem­ber 2016 – VI ZR 432/​15

  1. vgl. BGH, Urtei­le vom 29.09.2009 – VI ZR 251/​08, VersR 2010, 115 Rn. 13; vom 19.10.2010 – VI ZR 241/​09, VersR 2011, 223 Rn. 18 mwN []