Die fal­sche Fax­num­mer aus dem Gerichts­ver­zeich­nis

Die einer Kanz­lei­an­ge­stell­ten erteil­te kon­kre­te Wei­sung, die in der Beru­fungs­schrift ange­ge­be­ne Fax­num­mer des Beru­fungs­ge­richts noch ein­mal zu über­prü­fen, reicht in Ver­bin­dung mit der in der Rechts­an­walts­kanz­lei bestehen­den all­ge­mei­nen Wei­sung, zur Ermitt­lung der Tele­fax­num­mer des zustän­di­gen Gerichts das Orts­ver­zeich­nis „Gerich­te und Finanz­be­hör­den“ zu ver­wen­den, aus, um Feh­ler bei der Ermitt­lung der Fax­num­mer oder ihrer Über­tra­gung in den Schrift­satz auf­zu­de­cken. Es ist dann aus­nahms­wei­se nicht erfor­der­lich, die Fax­num­mer nach dem Absen­den des Schrift­sat­zes noch­mals anhand eines zuver­läs­si­gen Ver­zeich­nis­ses zu über­prü­fen.

Die fal­sche Fax­num­mer aus dem Gerichts­ver­zeich­nis

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 4. Febru­ar 2010 – I ZB 3/​09