Die feh­len­de Gesamt­be­trags­an­ga­be beim Ver­brau­cher­kre­dit

Die im Dar­le­hens­ver­trag ent­ge­gen § 4 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1b Ver­brKrG feh­len­de Gesamt­be­trags­an­ga­be hat bei ver­ein­ba­rungs­ge­mä­ßer Aus­zah­lung der Dar­le­hens­va­lu­ta zur Fol­ge, dass der Dar­le­hens­neh­mer die Neu­be­rech­nung der monat­li­chen Leis­tungs­ra­ten unter Berück­sich­ti­gung der auf den gesetz­li­chen Zins­satz ver­min­der­ten Zin­sen und gemäß § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB die Rück­zah­lung über­zahl­ter Zin­sen ver­lan­gen kann.

Die feh­len­de Gesamt­be­trags­an­ga­be beim Ver­brau­cher­kre­dit

Ein Wahl­recht des Ver­brau­chers, statt des­sen die den gesetz­li­chen Zins-satz über­stei­gen­den, in den ver­ein­bar­ten Raten­zah­lun­gen ent­hal­te­nen Zin­sen zur Til­gung des Dar­le­hens­rück­zah­lungs­an­spruchs zu ver­rech­nen, besteht nicht 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 20. Janu­ar 2009 – XI ZR 504/​07

  1. Abgren­zung zu BGHZ 112, 352[]