Die Grund­dienst­bar­keit – und ihre Aus­le­gung

Bei der Aus­le­gung des Inhalts des Grund­buchs ist vor­ran­gig auf den Wort­laut und den Sinn abzu­stel­len, wie er sich für einen unbe­fan­ge­nen Betrach­ter als nächst­lie­gen­de Bedeu­tung des Ein­ge­tra­ge­nen ergibt.

Die Grund­dienst­bar­keit – und ihre Aus­le­gung

Außer­halb die­ser Urkun­den lie­gen­de Umstän­de dür­fen nur inso­weit mit her­an­ge­zo­gen wer­den, als sie nach den beson­de­ren Ver­hält­nis­sen des Ein­zel­fal­les für jeder­mann ohne wei­te­res erkenn­bar sind [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 13. Okto­ber 2017 – V ZR 45/​17

  1. st. Rspr., vgl. nur BGH, Beschluss vom 06. No- vem­ber 2014 – V ZB 131/​13, NJW-RR 2015, 208 Rn. 10 mwN[]