Die Kla­ge auf Auf­las­sung eines Grund­stücks – und der Streit­wert

Wird auf die Auf­las­sung eines Grund­stücks geklagt, ist für die Wert­fest­set­zung § 6 ZPO und damit der Ver­kehrs­wert des Grund­stücks maß­ge­bend.

Die Kla­ge auf Auf­las­sung eines Grund­stücks – und der Streit­wert

Hin­sicht­lich des kon­kre­ten Betra­ges geht das Gericht von den Anga­ben des Klä­gers in sei­ner Kla­ge­schrift aus, soweit die­se nicht in Fra­ge gestellt wer­den.

Die von der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten des Klä­gers spä­ter mit dem Ziel einer Erhö­hung des Streit­werts vor­ge­tra­ge­nen Tat­sa­chen kön­nen nach Abschluss des Ver­fah­rens kei­ne Berück­sich­ti­gung fin­den 1. Dies gilt ins­be­son­de­re dann, wenn die Beklag­te die­se Behaup­tun­gen zum Grund­stücks­wert bestrei­tet und ande­re Tat­sa­chen vor­trägt, ohne dass dazu im Ver­fah­ren Fest­stel­lun­gen getrof­fen wor­den sind.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 13. Novem­ber 2019 – IV ZR 178/​18

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 19.08.2015 – V ZR 107/​14 2[]