Die Min­dest­ver­gü­tung des vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ters

Die Höhe der Min­dest­ver­gü­tung des vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ters rich­tet sich nach der Anzahl der Gläu­bi­ger, denen nach den Unter­la­gen des Schuld­ners offe­ne For­de­run­gen gegen den Schuld­ner zuste­hen, soweit mit einer For­de­rungs­an­mel­dung im Insol­venz­ver­fah­ren zu rech­nen ist. Es kommt nicht dar­auf an, ob sich der vor­läu­fi­ge Ver­wal­ter mit den For­de­run­gen kon­kret befasst hat.

Die Min­dest­ver­gü­tung des vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ters

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 4. Febru­ar 2010 – IX ZB 129/​08