Die verworfene Nichtzulassungsbeschwerde – und die Anhörungsrüge

Nach der vom Bundesverfassungsgericht gebilligten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können mit der Anhörungsrüge (§ 321a ZPO) gegen einen Beschluss, mit dem eine Nichtzulassungsbeschwerde zurückgewiesen worden ist, nur neue und eigenständige Verletzungen des Art. 103 Abs. 1 GG durch den Bundesgerichtshof gerügt werden1.

Die verworfene Nichtzulassungsbeschwerde - und die Anhörungsrüge

Bezüglich der Anhörungsrüge gegen einen Beschluss, mit dem eine Nichtzulassungsbeschwerde als unzulässig verworfen worden ist, gilt Entsprechendes.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 11. April 2018 – VII ZR 82/15

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 29.03.2017 – VII ZR 262/15 Rn. 2; Beschluss vom 24.08.2016 – VII ZR 248/15 Rn. 2; Beschluss vom 27.04.2016 – VII ZR 47/15 Rn. 2; Beschluss vom 08.10.2015 – VII ZR 238/14 Rn. 2; BVerfG, NJW 2008, 2635, 2636 15 ff. []