Die ver­meint­li­che eige­ne Sach­kun­de des Rich­ters

Der Tatrich­ter darf, wenn es um die Beur­tei­lung einer Fach­wis­sen vor­aus­set­zen­den Fra­ge geht, auf die Ein­ho­lung eines Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens nur ver­zich­ten, wenn er ent­spre­chen­de eige­ne beson­de­re Sach­kun­de aus­zu­wei­sen ver­mag.

Die ver­meint­li­che eige­ne Sach­kun­de des Rich­ters

Zudem muss das Gericht, wenn es bei sei­ner Ent­schei­dung eige­ne Sach­kun­de in Anspruch neh­men will, den Par­tei­en zuvor einen ent­spre­chen­den Hin­weis ertei­len 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 8. März 2016 – VI ZR 243/​14

  1. vgl. nur BGH, Beschluss vom 13.01.2015 – VI ZR 204/​14, VersR 2015, 472 Rn. 5 mwN[]