Die zwei­te Frist­ver­län­ge­rung

War ein (Beru­fungs-)Anwalt auf­grund einer plötz­lich auf­tre­ten­den, nicht vor­her­seh­ba­ren Erkran­kung an der frist­ge­bun­de­nen Begrün­dung einer Beru­fung gehin­dert, kann ihm ein Feh­ler im Ver­län­ge­rungs­an­trag, der zu des­sen Ableh­nung führ­te, im jetzt vom vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall die feh­len­de Ein­ho­lung der Ein­wil­li­gung des Beru­fungs­be­klag­ten zur zwei­ten Frist­ver­län­ge­rung, nicht ange­las­tet wer­den. Es ist dann Wie­der­ein­set­zung gegen die Ver­säu­mung der Beru­fungs­be­grün­dungs­frist zu gewäh­ren.

Die zwei­te Frist­ver­län­ge­rung

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 6. Juli 2009 – II ZB 1/​09