Ding­li­che Wohn­rech­te in der Grund­buch­be­rich­ti­gung

In den Bun­des­län­dern, in denen § 6 Abs. 1a GBBerG – gege­be­nen­falls auf Grund lan­des­recht­li­cher Erstre­ckung nach Absatz 3 der Vor­schrift – gilt, kann der Inha­ber eines vor dem 3. Okto­ber 1990 begrün­de­ten ding­li­chen Vor­kaufs­rechts mit sei­nem Recht nach Maß­ga­be von § 1104 Abs. 1 BGB im Wege des Auf­ge­bots­ver­fah­rens auch dann aus­ge­schlos­sen wer­den, wenn sein Auf­ent­halt unbe­kannt ist.

Ding­li­che Wohn­rech­te in der Grund­buch­be­rich­ti­gung

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 4. Juni 2009 – V ZB 1/​09

  1. BFH, Urteil vom 17.03.2004 – II R 3/​01, BFHE 204, 311, BSt­Bl II 2004, 429[]