Erbaus­ein­an­der­set­zung und das bereits zu Leb­zei­ten Erhal­te­ne

Will der Erb­las­ser bei der Aus­ein­an­der­set­zung unter Mit­er­ben die Anrech­nung von Vor­emp­fän­gen auf den Erb­teil über die dazu bestehen­den gesetz­li­chen Regeln ins­be­son­de­re in § 2050 BGB hin­aus errei­chen, muss er dies durch letzt­wil­li­ge Ver­fü­gung anord­nen; für eine Erbaus­ein­an­der­set­zung ver­bind­li­che Anord­nun­gen kön­nen dage­gen nicht durch Rechts­ge­schäft unter Leben­den getrof­fen wer­den.

Erbaus­ein­an­der­set­zung und das bereits zu Leb­zei­ten Erhal­te­ne

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 28. Okto­ber 2009 – IV ZR 82/​08