Erstat­tungs­fä­hig­keit der Ver­fah­rens­ge­bühr im einst­wei­li­gen Ver­fü­gungs­ver­fah­ren

Die Ver­fah­rens­ge­bühr nach Nr. 3100, 3101 Nr. 1 RVG ist im einst­wei­li­gen Ver­fü­gungs­ver­fah­ren gemäß § 91 Abs. 1 ZPO auf Sei­ten des Antrags­geg­ners im Fal­le eines Kos­ten­wi­der­spruchs anders als im Fall einer vor Ein­gang des Ver­fü­gungs­an­tra­ges ein­ge­reich­ten Schutz­schrift nicht nach dem Wert des Erlass­ver­fah­rens, son­dern nur nach dem Wert der im Wider­spruchs­ver­fah­ren noch strei­ti­gen Kos­ten erstat­tungs­fä­hig.

Erstat­tungs­fä­hig­keit der Ver­fah­rens­ge­bühr im einst­wei­li­gen Ver­fü­gungs­ver­fah­ren

Han­sea­ti­sches Ober­lan­des­ge­richt Ham­burg, Beschluss vom 27. Okto­ber 2010 – 4 W 277/​10