Fäl­lig­keit der nicht prüf­fä­hi­gen Archi­tek­ten­rech­nung

Die Fäl­lig­keit der For­de­rung, die ein Archi­tekt auf Grund­la­ge einer nicht prüf­fä­hi­gen Rech­nung für eine ver­trags­ge­mäß erbrach­te Leis­tung erhebt, tritt ein, wenn ein Prü­fungs­zeit­raum von zwei Mona­ten ohne Bean­stan­dun­gen zur Prüf­fä­hig­keit abge­lau­fen ist oder wenn das Ergeb­nis der Prü­fung mit­ge­teilt wird und kei­ne Rügen zur Prüf­fä­hig­keit erho­ben wer­den.

Fäl­lig­keit der nicht prüf­fä­hi­gen Archi­tek­ten­rech­nung

Um als aus­rei­chen­de Bean­stan­dung zur Prüf­fä­hig­keit ange­se­hen wer­den zu kön­nen, müs­sen die vom Auf­trag­ge­ber erho­be­nen Rügen dem Auf­trag­neh­mer ver­deut­li­chen, dass er nicht bereit ist, in die sach­li­che Aus­ein­an­der­set­zung ein­zu­tre­ten, solan­ge er kei­ne prüf­fä­hi­ge Rech­nung erhal­ten hat 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 22. April 2010 – VII ZR 48/​07

  1. Fort­füh­rung von BGH, Urteil vom 27.11.2003 – VII ZR 288/​02, BGHZ 157, 118[]