Fal­sche Online-Über­wei­sung

Online-Ban­king ist für vie­le all­täg­lich gewor­den. Was aber, wenn sich bei der Kon­to­num­mer des Über­wei­sungs-Emp­fän­gers ein Ver­tip­per ein­schleicht? Die All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen vie­ler Ban­ken erklä­ren aus­schließ­lich die ein­ge­tipp­te Kon­to­num­mer für maß­geb­lich, selbst wenn der in der Über­wei­sung ange­ge­be­ne Name des Kon­to­in­ha­bers mit dem wirk­li­chen Kon­to­in­ha­ber nicht über­ein­stimmt. Und der BGH hat den Ban­ken zumin­dest für Unter­neh­mer nun Recht gege­ben:

Fal­sche Online-Über­wei­sung

Klau­seln in den Geschäfts­be­din­gun­gen von Ban­ken, nach denen Zah­lungs­ver­kehrs­auf­trä­ge eines an der elek­tro­ni­schen Kon­to­füh­rung teil­neh­men­den Unter­neh­mers aus­schließ­lich anhand der nume­ri­schen Anga­ben bear­bei­tet wer­den, sind, so der BGH, wirk­sam.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 15. Novem­ber 2005 – XI ZR 265/​04