Fest­stel­lung der Frei­stel­lungs­ver­pflich­tung – und die Beschwer

Bei der Bemes­sung der Beschwer durch eine Ver­ur­tei­lung zur Frei­stel­lung ist ein 20%iger Abschlag von der mög­li­chen Frei­stel­lungs­sum­me vor­zu­neh­men.

Fest­stel­lung der Frei­stel­lungs­ver­pflich­tung – und die Beschwer

Ent­schei­dend für die Bemes­sung des Werts einer Ver­ur­tei­lung, in der eine Ver­pflich­tung zur Frei­stel­lung fest­ge­stellt wird, ist, in wel­cher Höhe die Beklag­te nach dem Par­tei­vor­trag ein­schließ­lich des dar­auf Bezug neh­men­den Vor­brin­gens in der Beschwer­de­be­grün­dung- mit einer (spä­te­ren) Inan­spruch­nah­me durch den Klä­ger rech­nen muss.

Sodann ist, da es sich (nur) um einen Fest­stel­lungs­aus­spruch han­delt, nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ein Abschlag in Höhe von 20 % vor­zu­neh­men 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss des vom 3. August 2017 – III ZR 445/​16

  1. z.B. BGH, Beschlüs­se vom 27.10.2016 aaO Rn. 10; und vom 04.05.2017 aaO; BGH, Beschluss vom 10.01.2017 aaO Rn. 7[]