Fuß­ball­re­geln

Um ein Fuß­ball­spiel durch­füh­ren zu kön­nen bedarf es eini­ger Vor­schrif­ten bezüg­lich des Spiel­ab­laufs und der damit ver­bun­de­nen Ver­hal­tens­wei­sen, die alle Teil­neh­mer aner­kannt haben. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich die­se Spiel­re­geln im Lau­fe der Zeit wan­deln und ver­än­dern.

Fuß­ball­re­geln

Als "Hüter des Spiels" wird das Inter­na­tio­nal Foot­ball Asso­cia­ti­on Board (IFAB) nicht nur von der FIFA bezeich­net. Die­ses inter­na­tio­na­le Gre­mi­um trifft sich ein­mal im Jahr zur Ver­samm­lung, um über die Fuß­ball­spiel­re­geln zu dis­ku­tie­ren. Allein die­ses Gre­mi­um kann über Regel­än­de­run­gen, Neu­re­ge­lun­gen oder Abschaf­fun­gen ent­schei­den. Das IFAB besteht aus 8 Mit­glie­dern: 4 wer­den von der FIFA gesandt, 4 vom Ver­ein­ten König­reich (jeweils 1 Ver­tre­ter aus Schott­land, Eng­land, Wales und Nord­ir­land). Mit einer 3/​4 Mehr­heit der Stim­men kön­nen Ände­run­gen der Spiel­re­geln beschlos­sen wer­den. Die letz­te 128. Ver­samm­lung des IFAB hat in Zürich am 1. März 2014 statt­ge­fun­den. Die dort geän­der­ten Spiel­re­geln sind seit dem 1. Juni maß­ge­bend und gel­ten folg­lich auch bei der Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft 2014 in Bra­si­li­en.

Seit 1938 besteht das gesam­te Regel­werk aus 17 Spiel­re­geln, an denen zwar immer wie­der Abän­de­run­gen vor­ge­nom­men wor­den sind, aber deren wesent­li­cher Kern beson­ders durch das IFAB "gehü­tet" wor­den ist.