Eine Gegenvorstellung steht zwar grundsätzlich offen, auch wenn eine Beschwerde nicht zulässig wäre, setzt jedoch voraus, dass diese binnen der in § 63 Abs. 3 Satz 2 GKG bestimmten Frist eingelegt wird1.
Danach ist eine Änderung der Streitwertfestsetzung nur innerhalb von sechs Monaten zulässig, nachdem die Entscheidung in der Hauptsache Rechtskraft erlangt oder das Verfahren sich anderweitig erledigt hat.
Bundesgerichtshof, Beschluss vom 6. Dezember 2016 – VIII ZR 13/16
- BGH, Beschlüsse vom 30.07.2015 – I ZB 61/13 3; vom 09.06.2015 – IX ZR 257/14 2; vom 29.06.2011 – XII ZB 113/11 3[↩]











