gesi­cher­te Alters­vor­sor­ge für Selbst­stän­di­ge

Der Bun­des­rat hat den Weg für eine abge­si­cher­te Alters­vor­sor­ge Selb­stän­di­ger frei­ge­macht. Mit die­sen Neu­re­ge­lun­gen sol­len selb­stän­di­ge Unter­neh­mer bes­ser als bis­her abge­si­chert wer­den. Der Pfän­dungs­schutz für Lebens­ver­si­che­run­gen, die einen wesent­li­chen Bestand­teil der Alters­vor­sor­ge bil­den, wird damit deut­lich aus­ge­wei­tet, Ver­si­che­run­gen von Selb­stän­di­gen wer­den künf­tig genau­so geschützt wie etwa die Ren­te oder Pen­sio­nen bei abhän­gig Beschäf­tig­ten. Das neue Recht wird einen Tag nach Ver­kün­dung im Bun­des­ge­setz­blatt in Kraft tre­ten, vor­aus­sicht­lich Anfang März.

gesi­cher­te Alters­vor­sor­ge für Selbst­stän­di­ge

Im Ver­gleich zu Arbeits­ein­kom­men genie­ßen die Ein­künf­te Selb­stän­di­ger bis­lang kei­nen Pfän­dungs­schutz. Sie unter­fal­len, selbst wenn sie aus­schließ­lich der Alters­si­che­rung die­nen, der Ein­zel- oder Gesamt­voll­stre­ckung. Die­sem Risi­ko ist der Emp­fän­ger von Leis­tun­gen aus einer gesetz­li­chen oder betrieb­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung nicht aus­ge­setzt. Ihm ver­blei­ben die Ren­ten­an­sprü­che aus der Ren­ten­ver­si­che­rung, die nur wie Arbeits­ein­kom­men gepfän­det wer­den kön­nen. Dies wird durch die neu­en Rege­lun­gen nun geän­dert.