Gläu­bi­ger­ver­tre­ter im Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ter­min

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat wie­der­holt ent­schie­den, dass der Gesetz­ge­ber den Anwalts­vor­be­halt zum Schutz des Recht­su­chen­den sowie im Inter­es­se einer geord­ne­ten Rechts­pfle­ge für geeig­net, erfor­der­lich und ange­mes­sen hal­ten durf­te 1. Es begeg­net kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken, den Anwen­dungs­be­reich des § 79 Abs. 2 ZPO auch auf die Ter­mins­ver­tre­tung von Gläu­bi­gern in gericht­li­chen Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren zu erstre­cken.

Gläu­bi­ger­ver­tre­ter im Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ter­min

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 20. April 2011 – 1 BvR 624/​11

  1. vgl. BVerfGE 10, 185, 197 ff.; 75, 246, 264 ff.; 97, 12, 26 f.; BVerfG, Beschluss vom 23.08.2010 – 1 BvR 1632/​10, NJW 2010, 3291[]