Grund­sätz­li­che Bedeu­tung – und der ori­gi­nä­re Ein­zel­rich­ter

Dem ori­gi­nä­ren Ein­zel­rich­ter nach § 568 ZPO ist die Ent­schei­dung von Rechts­sa­chen grund­sätz­li­cher Bedeu­tung schlecht­hin ver­sagt 1.

Grund­sätz­li­che Bedeu­tung – und der ori­gi­nä­re Ein­zel­rich­ter

Der Begriff der grund­sätz­li­chen Bedeu­tung ist im wei­tes­ten Sin­ne zu ver­ste­hen, so dass nicht der Ein­zel­rich­ter, son­dern das Kol­le­gi­um ent­schei­den muss, wenn zur Wah­rung einer ein­heit­li­chen Recht­spre­chung oder zur Fort­bil­dung des Rechts eine Ent­schei­dung des Rechts­mit­tel­ge­richts gebo­ten ist 2.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 7. Janu­ar 2016 – I ZB 110/​14

  1. BGH, Beschluss vom 16.05.2012 – I ZB 65/​11, NJW 2012, 3518 Rn. 4 mwN[]
  2. st. Rspr., vgl. nur BGH, Beschluss vom 24.11.2011 – VII ZB 33/​11, NJW-RR 2012, 441 Rn. 9[]