Grund­steu­er für die Eigen­tums­woh­nung – und die Betriebs­kos­ten­ab­rech­nung

Vom Mie­ter zu tra­gen­de Betriebs­kos­ten, die wie hier von einem Drit­ten (Gemein­de) spe­zi­ell für die ein­zel­ne Woh­nung erho­ben wer­den, sind an den Mie­ter in der Betriebs­kos­ten­ab­rech­nung schlicht "wei­ter­zu­lei­ten" 1.

Grund­steu­er für die Eigen­tums­woh­nung – und die Betriebs­kos­ten­ab­rech­nung

Für die Anwen­dung eines gesetz­li­chen oder ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Umla­ge­schlüs­sels ist kein Raum, da es bei der­ar­ti­gen Posi­tio­nen nichts umzu­le­gen gibt. Soweit sich aus einer frü­he­ren BGH-Ent­schei­dung 2 etwas ande­res erge­ben soll­te, hält der Bun­des­ge­richts­hof dar­an nicht fest.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 17. April 2013 – VIII ZR 252/​12

  1. vgl. bereits BGH, Beschlüs­se vom 15.03.2011 – VIII ZR 243/​10, WuM 2011, 281 Rn. 3; und vom 13.09.2011 – VIII ZR 45/​11, WuM 2011, 684 Rn. 7, und – VIII ZR 69/​11[]
  2. BGH, Urteil vom 26.05.2004 – VIII ZR 169/​03, WuM 2004, 403 unter II 2[]